{"id":4057,"date":"2020-05-05T11:08:40","date_gmt":"2020-05-05T09:08:40","guid":{"rendered":"https:\/\/procirque.ch\/?p=4057"},"modified":"2020-06-01T14:30:40","modified_gmt":"2020-06-01T12:30:40","slug":"coronavirus-stellungnahmen-von-procirque","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/procirque.ch\/de\/2020\/05\/coronavirus-stellungnahmen-von-procirque\/","title":{"rendered":"Coronavirus : Stellungnahmen von ProCirque"},"content":{"rendered":"<p>Ob als Mitglied von <a href=\"http:\/\/www.suisseculture.ch\/\">Suisseculture<\/a> (Dachverband der professionellen Kulturorganisationen der Schweiz) oder parallel zu diesem Verband, ProCirque unterzeichnet und unterst\u00fctzt die folgenden verschiedenen Stellungnahmen mit:<\/p>\n<hr style=\"border: 1px dashed #bebebe; margin: 25px 0px;\" \/>\n<div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"100\"><div class=\"su-expand-content su-u-trim\" style=\"color:#333333;max-height:100px;overflow:hidden\">\n<p>Offener Brief an den Bundesrat vom <strong>26.05.2020<\/strong><\/p>\n<h3>Die Kulturbranche braucht Kurzarbeitsentsch\u00e4digung<\/h3>\n<p>Sehr geehrter Herr Bundesrat,<\/p>\n<p>Mit grosser Sorge beobachtet die Schweizer Kulturbranche die problematischen Entscheide und Praxis zur Kurzarbeitsentsch\u00e4digung f\u00fcr Kulturunternehmen und Kulturschaffende. Gleich drei Problemfelder sind innerhalb der letzten Tage entstanden, die dem erkl\u00e4rten Ziel des Bundesrates klar widersprechen, n\u00e4mlich<br \/>\n<em>&gt; eine nachhaltige Scha\u0308digung der Schweizer Kulturlandschaft zu verhindern<\/em><br \/>\n<em>&gt; sowie zum Erhalt der kulturellen Vielfalt beizutragen.<\/em><\/p>\n<p><strong>1. Ungleichbehandlung im Bereich KAE<\/strong><br \/>\nZahlreiche Kulturunternehmen werden von Gesch\u00e4ftsinhabern betrieben: K\u00fcnstler-Agent-uren, Musik-Veranstalter, Clubs, Kellertheater, Theatergruppen. Nach unseren Sch\u00e4tzungen sind es rund 40&#8217;000 Personen, die mit dem kurzfristigen Entscheid des Bundesrates vom 20. Mai 2020 ohne Vorwarnung in existentielle Not geraten.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu einem Coiffeur-Salon oder einem Blumengesch\u00e4ft kann eine K\u00fcnstleragentur oder eine Spielst\u00e4tte trotz Lockerungsmassnahmen nicht einfach wieder \u00f6ffnen und sogleich Einnahmen verzeichnen. Erstens werden die meisten Veranstaltungen noch verboten bleiben. Aber selbst bei Aufhebung des Verbotes, kann der Betrieb nicht sofort oder nur beschr\u00e4nkt wieder aufgenommen werden. Die Vorlaufzeit f\u00fcr eine Veranstaltung betr\u00e4gt mindestens 60-90 Tage.<\/p>\n<p>Daher ist es richtig und wichtig, dass der Corona-Erwerbsersatz f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige \u00fcber den 16. Mai hinaus verl\u00e4ngert wurde, sofern der Betrieb noch geschlossen oder Veranstaltungen abgesagt sind.<\/p>\n<p>Inhaber und Inhaberinnen von Kulturbetrieben k\u00f6nnen diesen Erwerbsersatz als formell Un-Selbstst\u00e4ndige nicht beantragen, obwohl ihre Situation genau die Gleiche ist: Ihr Betrieb ist geschlossen oder ihre Veranstaltungen fallen aus.<\/p>\n<p>Es ist daher nicht nachvollziehbar, dass die Kurzarbeitsentsch\u00e4digung f\u00fcr sie gestrichen werden soll. Die Argumentation, dass eine m\u00f6glicherweise erh\u00f6hte Missbrauchsgefahr dadurch besteht, dass betroffene Personen den Eintritt und den Umfang des versicherten Risikos (Kurzarbeit) selbst bestimmen und letztendlich selber \u00fcber den eigenen Arbeitsausfall entscheiden w\u00fcrden, verf\u00e4ngt in diesem Kontext nicht: Die meisten Betroffenen haben ja durch das umfassende Verbot eben gerade nicht die M\u00f6glichkeit, ihrer Arbeit nachzugehen. Abgesehen davon ist es rechtsstaatlich fragw\u00fcrdig, auf Grund eines \u00abGeneralverdachts\u00bb an und f\u00fcr sich legitime Anspr\u00fcche gar nicht erst zuzulassen, statt bspw. eine detailliertere Gesuchspr\u00fcfung zur Missbrauchsverhinderung zu veranlassen. Der Staat hat \u2013 insbesondere bei derart gravierenden Grundrechtseinschr\u00e4nkungen, wie es die Corona-Verordnung gegenw\u00e4rtig darstellt \u2013 stets die mildest m\u00f6gliche und damit verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Massnahme zu w\u00e4hlen (Art. 36 Abs. 3BV).<\/p>\n<p>Dieser Entscheid verletzt ausserdem das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot (Art. 4 BV) und ist f\u00fcr den Kulturbereich nicht akzeptabel.<\/p>\n<p><em>&gt; Die Massnahmen sind aufeinander abzustimmen, und ein Anspruch auf KAE im Kulturbereich muss weitergef\u00fchrt werden, solange Bedarf besteht mindestens aber solange Betriebe geschlossen sind oder ihre Veranstaltungen ausfallen.<\/em><\/p>\n<p><strong>2. Problematische Verrechnung<\/strong><br \/>\nWir stellen fest, dass das SECO mehrfach kantonale Entscheide zu Kurzarbeitsentsch\u00e4digung im Kulturbereich anfechtet. Es geht dabei um teil-subventionierte Kulturbetriebe, die gem\u00e4ss SECO offenbar keinen Anspruch auf KAE haben sollen. Dabei ist unklar, auf welche rechtliche Grundlage sich das SECO st\u00fctzt. Erw\u00e4hnt wurde lediglich eine \u00abDirektive Nr. 6 vom 9. April 2020\u00bb. Auch die Berechnungsgrundlage ist unklar. Daraus resultiert eine \u00abdoppelte Verrechnung\u00bb, in der Subventionen sowohl bei der Ausfallentsch\u00e4digung und nun offenbar auch bei der KAE abgezogen werden. Die faktische Gleichsetzung von teil-subventionierten Kulturunternehmen \u2013 die im \u00dcbrigen alle sehr knapp rechnen m\u00fcssen \u2013 mit \u00f6ffentlich-rechtlichen Institutionen entspricht nicht dem Sinn und Zweck der Massnahmen f\u00fcr den Kulturbereich bzw. der Ausdehnung der KAE. Das SECO verkennt auch die Realit\u00e4t dieser Veranstaltenden, die im Unterschied zu \u00f6ffentlich-rechtlichen Dienstleistungserbringern nicht \u00fcber gesicherte Arbeitspl\u00e4tze verf\u00fcgen.<\/p>\n<p><em>&gt; Teil-subventionierte Kulturunternehmen sind keine gut finanzierten H\u00e4user oder quasistaatliche Betriebe, sondern bewegen sich wie die meisten Akteure der Kulturbranche am Existenzminimum. Sie sind auf KAE f\u00fcr ihre Angestellten angewiesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>3. Keine KAE bei befristeten Arbeitsvertr\u00e4gen?<\/strong><br \/>\nRund 30-40% aller in der Kulturbranche t\u00e4tigen Personen arbeiten in Mischformen und besonders h\u00e4ufig in befristeten Arbeitsverh\u00e4ltnissen f\u00fcr viele verschiedene Arbeitgebende.<br \/>\nSeit einigen Tagen erhalten wir zunehmend Anfragen von Mitgliedern, die uns mitteilen, sie w\u00fcrden keine KAE f\u00fcr befristete Arbeitsverh\u00e4ltnisse mehr erhalten. Dies ist sehr irritierend und f\u00fcr den Kulturbereich hochproblematisch. Es entspricht ausserdem nicht der gesetzlichen Grundlage.<\/p>\n<p><em>&gt; Die Ausdehnung der KAE auf befristete Arbeitsvertr\u00e4ge ist f\u00fcr den Kulturbereich von existentieller Bedeutung. Sie ist mindestens bis Ende Oktober 2020 beizubehalten (abgestimmt auf die Massnahme Corona-Erwerbsersatz und Ausfallentsch\u00e4digung).<\/em><\/p>\n<p>Wir bitten den Bundesrat h\u00f6flich, die spezifische Situation im Kulturbereich zu ber\u00fccksichtigen, die kulturrelevanten Massnahmen aufeinander abzustimmen und die Kurz-arbeitsentsch\u00e4digung kulturfreundlich und unter Ber\u00fccksichtigung des Gleichheitsgebotes auszugestalten.<\/p>\n<p>Gestatten Sie uns noch diese Bemerkung: Zwar fand am 15. Mai ein Gespr\u00e4ch der Kulturbranche und BAK, BSV sowie SECO statt, aber die obigen Themen wurden vom SECO nicht aufgenommen. Wir sind der Ansicht, dass das SECO als \u00abSchnittstelle zwischen Unternehmen, Sozialpartnern und Politik\u00bb in Zukunft auch mit der Kulturbranche einen regelm\u00e4ssigen Austausch pflegen sollte und werden nun darauf hinwirken.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen<br \/>\nIm Namen der Taskforce \u00abCorona Massnahmen Kultur\u00bb<br \/>\nsowie der nachstehend unterzeichnenden Verb\u00e4nde<\/p>\n<p>Sandra K\u00fcnzi &amp; Rosmarie Quadranti<br \/>\nKontakt f\u00fcr die Taskforce \u00abCorona Massnahmen Kultur\u00bb:<br \/>\nRosmarie Quadranti, \u202dT 079 865 66 11, rosmarie.quadranti@musikrat.ch \u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c\u202c<\/p>\n<p>Kopie an:<br \/>\nFrau Isabelle Chassot, Direktorin Bundesamt f\u00fcr Kultur BAK, Isabelle.Chassot@bak.admin.ch<br \/>\nHerr St\u00e9phane Rossini, Direktor Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen<\/p>\n<p><strong>Unterzeichnende Verb\u00e4nde\/Organisationen:<\/strong><br \/>\nAction Intermittence<br \/>\nA*dS &#8211; Autorinnen und Autoren der Schweiz<br \/>\nALESI \u2013 Associazione librai ed editori della Svizzera Italiana<br \/>\nARF \/ FDS &#8211; Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz<br \/>\nAssitej &#8211; Internationale Vereinigung des Theaters fu\u0308r Kinder und Jugendliche<br \/>\nCultura &#8211; Interessenverb\u00e4nde Schweizer Kulturinstitutionen<br \/>\nDanse Suisse \u2013 Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden<br \/>\nFCMA \u2013 Fondation CMA<br \/>\nFONDATION SUISA<br \/>\nGSFA &#8211; Groupement Suisse du Film d\u2019Animation<br \/>\nImpressum &#8211; Die Schweizer Journalistinnen<br \/>\nIndieSuisse &#8211; Verband unabha\u0308ngiger Musiklabels und -produzent*innen<br \/>\nLIVRESUISSE \u2013 l\u2019association romande des trois me\u0301tiers du livre<br \/>\nMMFSuisse &#8211; MusicManagersForum Schweiz<br \/>\norchester.ch &#8211; Verband Schweizerischer Berufsorchester<br \/>\nPetzi &#8211; Verband Schweizer Musikclubs und Festivals<br \/>\nPro Cirque &#8211; Schweizerischer Berufsverband der Zirkusschaffenden<br \/>\nSBF &#8211; Berufsfotografen und Filmgestalter<br \/>\nSBCK- Schweizer Bar und Clubkommission<br \/>\nSBV &#8211; Schweizerischer Bu\u0308hnenverband<br \/>\nSBVV \u2013 Schweizer Buchha\u0308ndler- und Verlegerverband<br \/>\nSBKV &#8211; Schweizerischer Bu\u0308hnenku\u0308nstlerverband<br \/>\nSDA &#8211; Swiss Design Association<br \/>\nSKkV &#8211; Schweizer Koalition fu\u0308r die kulturelle Vielfalt<br \/>\nSGBK &#8211; Schweizerische Gesellschaft bildender Ku\u0308nstlerinnen<br \/>\nSMECA Swiss Media Composers Association<br \/>\nSMPA &#8211; Swiss Music Promoters Association (Prof. Schweizer Konzert-, Show- und Festivalveranstalter)<br \/>\nSMPV &#8211; Schweizerischer Musikpa\u0308dagogischer Verband<br \/>\nSMR &#8211; Schweizer Musikrat<br \/>\nSMV &#8211; Schweizerischer Musikerverband &#8211; die Schweizer Musiker*innengewerkschaft<br \/>\nSONART \u2013 Musikschaffende Schweiz<br \/>\nSSM &#8211; Schweizer Syndikat Medienschaffender<br \/>\nSSFV &#8211; schweizer syndikat film und video<br \/>\nSuisse Diagonales Jazz<br \/>\nSuisseculture &#8211; Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz und der schweizerischen Urheberrechtsgesellschaften<br \/>\nSchweizer Musikrat \u2013 Dachorganisation des Schweizer Musiksektors<br \/>\nSyndicom &#8211; Gewerkschaft Medien und Kommunikation<br \/>\nt. Theaterschaffende Schweiz<br \/>\nUSPP &#8211; Union Suisse des Photographes Professionnels<br \/>\nVISARTE &#8211; Berufsverband visuelle Kunst Schweiz<\/p>\n<\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-plus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung zeigen<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-minus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung ausblenden<\/span><\/a><\/div><\/div>\n<hr style=\"border: 1px dashed #bebebe; margin: 25px 0px;\" \/>\n<div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"100\"><div class=\"su-expand-content su-u-trim\" style=\"color:#333333;max-height:100px;overflow:hidden\">\n<p>Offener Brief vom <strong>22.05.2020<\/strong><\/p>\n<h3>Offener Brief an Bundesrat Alain Berset<\/h3>\n<p><strong>Dreizehn Schweizer Kulturorganisationen rufen den Bundesrat auf, bei der Wiederer\u00f6ffnung der Theater mit der notwendigen Sorgfalt vorzugehen und somit der Vielfalt und den spezifischen Produktions- und Auff\u00fchrungsbedingungen der Darstellenden K\u00fcnste Rechnung zu tragen. Die aktuellen Rahmenbedingungen und Schutzkonzepte lassen keine generelle Wiederer\u00f6ffnung ab dem 8. Juni 2020 zu.<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Kulturminister<\/p>\n<p>Der Bundesrat wird sich am 27. Mai 2020 zur m\u00f6glichen Wiederer\u00f6ffnung der Theater ab dem 8. Juni 2020 \u00e4ussern. Wir haben in den letzten Tagen das Schutzkonzept, das vom Schweizerischen B\u00fchnenverband, vom Verband der Schweizerischen Berufsorchester und vom Schweizer Verband technischer B\u00fchnen- und Veranstaltungsberufe ver\u00f6ffentlicht wurde, intensiv und breit diskutiert. Wir sind zum Schluss gekommen, dass eine generelle Wiederer\u00f6ffnung der Theater aktuell verfr\u00fcht ist und f\u00fcr die Darstellenden K\u00fcnste in der Schweiz existenzielle Risiken birgt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die grosse Mehrheit der Theater und Festivals sowie der Tanz-, Theater- und Musikschaffenden ist die Aus\u00fcbung ihrer Arbeit unter den derzeitigen, vom BAG formulierten Bedingungen, nicht m\u00f6glich: Mindestabstand von 2 Metern unter den Interpreten und unter den Zuschauerinnen, stark begrenzte M\u00f6glichkeiten des physischen Kontakts, das Tragen von Masken auf der B\u00fchne, Proben in \u00abfesten Teams\u00bb, starke Verminderung der Zuschauerkapazit\u00e4ten in den S\u00e4len etc.<\/p>\n<p>Einige Ausnahmen werden ohne Zweifel realisierbar sein, doch diese sind bei Weitem nicht repr\u00e4sentativ. Fast alle Tanz- und Theaterproduktionen m\u00fcssten komplett \u00fcberarbeitet und adaptiert werden \u2013 die meisten von ihnen wurden bereits auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt verschoben. Innerhalb von 10 Tagen ein Programm auf die Beine zu stellen, das diesen Anforderungen gerecht wird, ist undenkbar, zumal seit Beginn der COVID-19-Krise der gesamte Sektor praktisch brach liegt. Die Compagnien k\u00f6nnen seit M\u00e4rz weder produzieren noch proben und ab Juli beginnt die traditionelle Sommerpause der Theaterbetriebe. Eine generelle Wiederer\u00f6ffnung der Theater ab dem 8. Juni 2020 macht daher in den meisten F\u00e4llen keinen Sinn.<\/p>\n<p><strong>Eine generelle Wiederer\u00f6ffnung der Theater kann fr\u00fchestens zum Ende des Sommers erfolgen, sofern es die Rahmenbedingungen erlauben. Hingegen bef\u00fcrworten wir, dass Ausnahmen f\u00fcr diejenigen Betriebe gemacht werden, die in der Lage sind, ein geeignetes Schutzkonzept umzusetzen.<\/strong><\/p>\n<p>Wir bef\u00fcrchten, dass infolge einer generellen Wiederer\u00f6ffnung die M\u00f6glichkeiten eingeschr\u00e4nkt werden, Nothilfemassnahmen \u2013 zum Beispiel Kurzarbeit \u2013 in Anspruch zu nehmen. In der Konsequenz w\u00fcrden sich die Perspektiven f\u00fcr Arbeitgebende und Arbeitnehmende rapide weiter verschlechtern \u2013 und dies in einem Sektor, der bereits von einem enorm grossen Prekariat gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Wir stellen hiermit selbstverst\u00e4ndlich keinesfalls die Notwendigkeit der sanit\u00e4ren Massnahmen des Bundes infolge der COVID-19-Krise infrage. Doch es ist uns wichtig, klar zu stellen, dass die Aus\u00fcbung unserer Berufe nur bedingt m\u00f6glich ist, solange die epidemiologische Situation keine weitreichenden Lockerungen dieser Massnahmen zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Wie rufen Sie daher auf, Herr Kulturminister, sowie den gesamten Bundesrat, bei Ihren \u00dcberlegungen der Vielfalt der szenischen K\u00fcnste in der Schweiz und ihren spezifischen Produktions- und Auff\u00fchrungsbedingungen angemessen Rechnung zu tragen! Auch wenn einige grosse H\u00e4user die drastische Reduktion der Publikumsdispositive verkraften und Kompromisse machen k\u00f6nnen, so sind es insbesondere die kleineren Strukturen, aber auch die freien Tanz- und Theatercompagnien, welche hierf\u00fcr nicht \u00fcber die notwendigen Ressourcen und Voraussetzungen verf\u00fcgen.<\/p>\n<p><strong>Professionelle Tanz-, Theater- und Musikschaffende im ganzen Land w\u00fcnschen sich, m\u00f6glichst rasch wieder vor Publikum auftreten zu k\u00f6nnen, jedoch unter realistischen Bedingungen. Solange die sanit\u00e4ren Massnahmen den ordentlichen Betrieb einschr\u00e4nken, braucht es den notwenigen Vorlauf, um m\u00f6gliche Konzepte mit allen Beteiligten diskutieren und umsetzen zu k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unterzeichnende:<\/strong><br \/>\n\u2022 Artos \u2013 Association professionelle de la sc\u00e8ne culturelle romande<br \/>\n\u2022 AVDC \u2013 Association vaudoise de danse contemporaine<br \/>\n\u2022 Danse Suisse \u2013\u00a0Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden<br \/>\n\u2022 FARS \u2013 F\u00e9d\u00e9ration des Arts de la Rue Suisses<br \/>\n\u2022 FNAAC \u2013 F\u00e9d\u00e9ration neuch\u00e2teloise des actrices et acteurs cultureels<br \/>\n\u2022 KDKS\/CASES \u2013 Conf\u00e9rence des Hautes \u00e9coles des arts du spectacle et de l\u2019\u00e9criture litt\u00e9raire de Suisse<br \/>\n\u2022 ProCirque \u2013 Schweizer Berufsverband der Zirkusschaffenden<br \/>\n\u2022 Reso \u2013 Tanznetzwerk Schweiz \/ R\u00e9seau Danse Suisse<br \/>\n\u2022 Sonart \u2013 Musikschaffende Schweiz \u2013 Association Suisse de Musique<br \/>\n\u2022 SSA \u2013 Soci\u00e9t\u00e9 Suisse des Auteurs<br \/>\n\u2022 SSRS \u2013 Syndicat Suisse Romand du Spectacle<br \/>\n\u2022 Th\u00e9\u00e2tre ProNE<br \/>\n\u2022 Verein C \/ Association K Fribourg<\/p>\n<\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-plus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung zeigen<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-minus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung ausblenden<\/span><\/a><\/div><\/div>\n<hr style=\"border: 1px dashed #bebebe; margin: 25px 0px;\" \/>\n<div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"100\"><div class=\"su-expand-content su-u-trim\" style=\"color:#333333;max-height:100px;overflow:hidden\">\n<p>Suisseculture \/ Medienmitteilung vom <strong>01.05.2020<\/strong><\/p>\n<h3>Die Kulturbranche braucht eine Fortsetzung der Covid 19 Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen<\/h3>\n<p>Die Kulturbranche der Schweiz dankt f\u00fcr die im M\u00e4rz rasch beschlossenen Massnahmen zur St\u00e4rkung des existentiell betroffenen Kultursektors und f\u00fcr das grosse Engagement von Bund und Kantonen. Obwohl es derzeit in der Umsetzung dieser Massnahmen noch offene Fragen gibt, bleiben Kulturschaffende und Kulturunternehmen zuversichtlich, dass sich diese Fragen nach und nach kl\u00e4ren und mit den Massnahmen zumindest einem gr\u00f6sseren Teil der Kulturschaffenden geholfen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Die Kultur bleibt noch lange essenziell betroffen<\/strong><br \/>\nKultur ist wie ein Kanarienvogel in der Bergmine, denn der Kulturbereich geh\u00f6rte zu den ersten massiv betroffenen Bereichen und wird die Auswirkungen noch lange \u00fcber die Geltungsdauer der Covid-Verordnung Kultur hinaus sp\u00fcren. Die ersten Unterst\u00fctzungs- Massnahmen laufen am 20. Mai 2020 aus.<\/p>\n<p>Das Verbot von Grossveranstaltungen mit mehr als 1&#8217;000 Besucherinnen und Besuchern bis Ende August hat die geforderte Planungs- und Rechtssicherheit geschaffen. F\u00fcr zuk\u00fcnftige Lockerungsmassnahmen ist eine Vorlaufzeit von mindestens 60 Tagen erforderlich, um dem \u00d6kosystem Kultur zu erlauben zusammen mit Publikum, K\u00fcnstlern, Lieferanten, Dienstleistern, lokalen Beh\u00f6rden zu gedeihen. Schutzkonzepte wurden oder werden derzeit von diversen Akteurinnen und Akteure f\u00fcr ihre jeweiligen Kulturbereiche erarbeitet. Der Kultursektor ist bereit, diese Grundlagenarbeiten gemeinsam mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden auf Bundesebene zu leisten.<\/p>\n<p>Sicher ist, dass es eine lange Anlaufzeit brauchen wird, bis wieder regul\u00e4r ausgestellt, publiziert, gespielt und gefeiert werden kann. Verschobene Programme wirken sich auf den Kulturbetrieb bis weit ins Jahr 2021 aus, in manchen Kultursparten noch l\u00e4nger. Die Schweiz verliert aufgrund des Veranstaltungsverbotes bereits ein grosses St\u00fcck Kultur: Veranstaltungen sind (touristisch) bedeutende Leuchtt\u00fcrme f\u00fcr ganze Regionen, stiften Identit\u00e4t, sind sinnvolle Freizeitbesch\u00e4ftigungen und st\u00e4rken den Zusammenhalt.<\/p>\n<p><strong>Mittel- und langfristige Massnahmen notwendig<\/strong><br \/>\nEs braucht mittel- und langfristige Massnahmen, die es den Kulturschaffenden und den Kulturunternehmen erm\u00f6glichen, nach dieser Krisenzeit nicht nur knapp \u00fcberlebt zu haben, sondern auch nachhaltig weiter zu agieren.<\/p>\n<p>Die vielf\u00e4ltige Kultur leistet auch weiterhin ihren unbestrittenen Beitrag an die Gesellschaft und bietet auch k\u00fcnftig Denkanst\u00f6sse und Unterhaltung gleichermassen. Alle profitieren von der Kultur. Sie ist systemrelevant und gesetzlich verankert. Wir appellieren an den Bundesrat und das Parlament, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die n\u00f6tigen Massnahmen zu treffen, damit die kulturelle Vielfalt der Schweiz erhalten werden kann.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrung der bisherigen Unterst\u00fctzungsmassnahmen<\/strong><br \/>\nDie Unterst\u00fctzungsmassnahmen m\u00fcssen verl\u00e4ngert werden, nicht nur bis zum Ende des Veranstaltungsverbots, sondern zielgerichtet und branchenkonform bis wieder Normalbetrieb herrschen kann. Dazu geh\u00f6ren die Nothilfe, die Ausfallentsch\u00e4digungen f\u00fcr Kulturschaffende und -unternehmen, die Finanzhilfe f\u00fcr Kulturvereine im Laienbereich, sowie Kurzarbeit f\u00fcr betroffene Unternehmen.<\/p>\n<p>Die aktuelle Erwerbsausfalll\u00f6sung muss weitergef\u00fchrt, ausgebaut und pr\u00e4zisiert werden, damit die Betroffenen auch ihre Arbeitsstrukturen erhalten k\u00f6nnen und vor dem Gang in die Arbeitslosigkeit oder die Sozialhilfe bewahrt werden. Der Erhalt der bestehenden Strukturen ist nicht nur sinnvoll, er wird mittelfristig auch weniger Kosten verursachen.<\/p>\n<p>Wir wollen weiterhin konstruktiv auf Bundes- und Kantonsebene mit den Beh\u00f6rden mitarbeiten, um gemeinsam eine tragf\u00e4hige Grundlage f\u00fcr die Zeit nach der Epidemie zu schaffen. Auf dass wir hoffentlich bald wieder unsere Schweizer Kulturszene in ihrer ganzen Vielf\u00e4ltigkeit erleben d\u00fcrfen!<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die Taskforce Corona Massnahmen Kultur<\/strong><br \/>\nSandra K\u00fcnzi, Pr\u00e4sidentin t., taskforce@suisseculture.ch, 076 338 23 43<br \/>\nOmri Ziegele, Pr\u00e4sident Suisseculture; oziegele@gmx.ch; 076 7462 42 96<br \/>\nAlex Meszmer, Gesch\u00e4ftsleiter Suisseculture; alexmeszmer@suisseculture.ch; 076 495 92 26<\/p>\n<p><strong>Im Namen von:<\/strong><br \/>\nSuisseculture &#8211; Dachverband der Kulturverb\u00e4nde<br \/>\nSuisseculture Sociale<br \/>\nAction Intermittence<br \/>\nA*dS &#8211; Autorinnen und Autoren der Schweiz<br \/>\nALESI \u2013 Associazione librai ed editori della Svizzera Italiana<br \/>\nARF \/ FDS &#8211; Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz<br \/>\nAssitej &#8211; Internationale Vereinigung des Theaters f\u00fcr Kinder und Jugendliche Cultura &#8211; Interessenverb\u00e4nde Schweizer Kulturinstitutionen<br \/>\nDanse Suisse \u2013 Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden<br \/>\nFCMA \u2013 Fondation CMA<br \/>\nFONDATION SUISA<br \/>\nGSFA &#8211; Groupement Suisse du Film d\u2019Animation<br \/>\nImpressum &#8211; Die Schweizer Journalistinnen<br \/>\nIndieSuisse &#8211; Verband unabh\u00e4ngiger Musiklabels und -produzent*innen<br \/>\nLIVRESUISSE \u2013 l\u2019association romande des trois m\u00e9tiers du livre<br \/>\nMMFSuisse &#8211; MusicManagersForum Schweiz<br \/>\norchester.ch &#8211; Verband Schweizerischer Berufsorchester<br \/>\nPetzi &#8211; Verband Schweizer Musikclubs und Festivals<br \/>\nPro Cirque &#8211; Schweizerischer Berufsverband der Zirkusschaffenden<br \/>\nSBF &#8211; Berufsfotografen und Filmgestalter<br \/>\nSBCK- Schweizer Bar und Clubkommission<br \/>\nSBV &#8211; Schweizerischer B\u00fchnenverband<br \/>\nSBVV \u2013 Schweizer Buchh\u00e4ndler- und Verlegerverband<br \/>\nSBKV &#8211; Schweizerischer B\u00fchnenk\u00fcnstlerverband<br \/>\nSDA &#8211; Swiss Design Association<br \/>\nSKkV &#8211; Schweizer Koalition f\u00fcr die kulturelle Vielfalt<br \/>\nSGBK &#8211; Schweizerische Gesellschaft bildender K\u00fcnstlerinnen<br \/>\nSMPA &#8211; Swiss Music Promoters Association (Professionelle Schweizer Konzert-, Show- und Festivalveranstalter)<br \/>\nSMPV &#8211; Schweizerischer Musikp\u00e4dagogischer Verband<br \/>\nSMR &#8211; Schweizer Musikrat<br \/>\nSMV &#8211; Schweizerischer Musikerverband &#8211; die Schweizer Musiker*innengewerkschaft<br \/>\nSONART \u2013 Musikschaffende Schweiz<br \/>\nSSM &#8211; Schweizer Syndikat Medienschaffender<br \/>\nSSFV &#8211; schweizer syndikat film und video<br \/>\nSuisse Diagonales Jazz<br \/>\nSyndicom &#8211; Gewerkschaft Medien und Kommunikation<br \/>\nt. &#8211; Theaterschaffende Schweiz<br \/>\nUSPP &#8211; Union Suisse des Photographes Professionnels<br \/>\nVISARTE &#8211; Berufsverband visuelle Kunst Schweiz<br \/>\n<\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-plus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung zeigen<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-minus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung ausblenden<\/span><\/a><\/div><\/div>\n<hr style=\"border: 1px dashed #bebebe; margin: 25px 0px;\" \/>\n<div class=\"su-expand su-expand-collapsed su-expand-link-style-default\" data-height=\"100\"><div class=\"su-expand-content su-u-trim\" style=\"color:#333333;max-height:100px;overflow:hidden\">\n<p>Suisseculture \/ Medienmitteilung vom <strong>06.04.2020<\/strong><\/p>\n<h3>COVID-Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Kultursektor: Gesuche k\u00f6nnen eingereicht werden<\/h3>\n<p>Die Richtlinien zur Umsetzung stehen bereit und die Gesuche zu den erg\u00e4nzenden Massnahmen f\u00fcr den Kultursektor k\u00f6nnen ab heute eingereicht werden. Die finanziellen Hilfen k\u00f6nnen bei den Kantonen bzw. dem Verein Suisseculture Sociale und den Laienkulturverb\u00e4nden beantragt werden. Informationen dazu sowie die jeweiligen Anlaufstellen sind auf der Website des Bundesamts f\u00fcr Kultur (BAK) aufgef\u00fchrt: <a href=\"https:\/\/www.bak.admin.ch\/coronavirus\">https:\/\/www.bak.admin.ch\/coronavirus<\/a><br \/>\nDie Verordnung ist auf zwei Monate befristet. W\u00e4hrend der zwei Monate wird das BAK und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia gemeinsam mit den Kantonen und den Kulturorganisationen die Entwicklungen laufend beobachten.<\/p>\n<p>Der guten Zusammenarbeit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, dem Bundesamt f\u00fcr Kultur sowie den Kulturverb\u00e4nden und -organisationen ist die breite COVID-Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kulturschaffende zu verdanken.<\/p>\n<p><strong>Das Gesuchsportal Nothilfe gem\u00e4ss der COVID-Verordnung Kultur des Bundesrats von Suisseculture Sociale ist online.<\/strong><br \/>\nKulturschaffende, die aufgrund der Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Coronavirus (COVID- 19) in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, in der sie ihre unmittelbaren Lebenskosten nicht mehr decken k\u00f6nnen, k\u00f6nnen \u00fcber das Portal nothilfe.suisseculturesociale.ch ein Gesuch um Nothilfe nach Art. 6 und 7 der COVID-Verordnung Kultur stellen. Gesuche k\u00f6nnen ausschliesslich \u00fcber das Online-Formular angenommen werden.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr das Einreichen eines Gesuches um Nothilfe bei Suisseculture Sociale ist, dass bereits ein Gesuch um Erwerbsausfall (EO-Entsch\u00e4digung) gem\u00e4ss COVID-19- Verordnung Erwerbsausfall bei Ihrer kantonalen SVA gestellt wurde. Gem\u00e4ss Leistungsvereinbarung mit dem Bundesamt f\u00fcr Kultur und Pro Helvetia darf Suisseculture Sociale nur bis zum 21. Mai 2020 Gesuche entgegennehmen.<\/p>\n<p><strong>Soforthilfen f\u00fcr Kulturunternehmen, Ausfallentsch\u00e4digungen f\u00fcr gewinnorientierte und nicht- gewinnorientierte Kulturunternehmen und Kulturschaffende<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Soforthilfen f\u00fcr Kulturunternehmen und Ausfallentsch\u00e4digungen sind die jeweiligen Kultur\u00e4mter der Kantone zust\u00e4ndig. Die Formulare und Einreichungsmodalit\u00e4ten k\u00f6nnen dort abgerufen und eingereicht werden. Finanzhilfen f\u00fcr den Laienbereich k\u00f6nnen bei den Laienkulturverb\u00e4nden beantragt werden.<\/p>\n<p><strong>\u00abTaskforce Corona Massnahmen Kultur\u00bb als breit abgest\u00fctzte Koalition von Kulturverb\u00e4nden<\/strong><br \/>\nSchliesslich hat Suisseculture zusammen mit einer breiten Koalition von Kulturverb\u00e4nden eine \u00abTaskforce Corona Massnahmen Kultur\u00bb gegr\u00fcndet. Die Taskforce steht den Beh\u00f6rden als Beratungsgremium zur Verf\u00fcgung und b\u00fcndelt Hinweise der Verb\u00e4nde, wenn bei der Durchf\u00fchrung der Massnahmen Schwierigkeiten f\u00fcr Kulturschaffende und Kulturunternehmen entstehen.<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><br \/>\nOmri Ziegele, Pr\u00e4sident Suisseculture; oziegele@gmx.ch; 076 7462 42 96<br \/>\nAlex Meszmer, Gesch\u00e4ftsleiter Suisseculture; alexmeszmer@suisseculture.ch; 076 495 92 26<br \/>\nF\u00fcr Fragen zur Nothilfe von Suisseculture Sociale<br \/>\nNicole Pfister Fetz Pr\u00e4sidentin Suisseculture Sociale, Tel. 079 330 02 67, npfister@a-d-s.ch<\/p>\n<p>Suisseculture geh\u00f6ren folgende Verb\u00e4nde und Organisationen an: AdS &#8211; Autorinnen und Autoren der Schweiz; ARF\/FDS \u2013 Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz; assitej \u2013 Verband theater f\u00fcr junges publikum; dansesuisse \u2013 Berufsverband der Schweizer Tanzschaffenden; Fondation SUISA; impressum &#8211; Die Schweizer Journalistinnen; Pro Cirque; ProLitteris; ProLitteris &#8211; F\u00fcrsorge-Stiftung; SBf &#8211; Schweizer Berufsfotografen; SBKV, Schweizerischer B\u00fchnenk\u00fcnstlerverband; SGBK, Schweizerische Gesellschaft Bildender K\u00fcnstlerinnen; SIG &#8211; Schweizerische Interpretengenossen-schaft; SMV &#8211; Schweizerischer Musikerverband; SONART \u2013 Musikschaffende Schweiz; STFG \u2013 Schweizerische Trickfilmgruppe; SSA &#8211; Soci\u00e9t\u00e9 Suisse des Auteurs; SSM &#8211; Schweizer Syndikat Medienschaffender; ssfv \u2013 schweizer syndikat film und video; ssrs &#8211; syndicat suisse romand du spectacle; syndicom \u2013 Gewerkschaft Medien und Kommunikation; SUISA; SUISSIMAGE; t. Theaterschaffende Schweiz; USPP &#8211; Union Suisse des Photographes Professionnels; VISARTE \u2013 Berufsverband visuelle Kunst Schweiz; vfg &#8211; Vereinigung fotografischer GestalterInnen<br \/>\n<\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-more\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-plus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung zeigen<\/span><\/a><\/div><div class=\"su-expand-link su-expand-link-less\" style=\"text-align:left\"><a href=\"javascript:;\" style=\"color:#0088FF;border-color:#0088FF\"><i class=\"sui sui-minus-square\" style=\"\" aria-label=\"\"><\/i><span style=\"border-color:#0088FF\">Mitteilung ausblenden<\/span><\/a><\/div><\/div>\n<hr style=\"border: 1px dashed #bebebe; margin: 25px 0px;\" \/>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ob als Mitglied von Suisseculture (Dachverband der professionellen Kulturorganisationen der Schweiz) oder parallel zu diesem Verband, ProCirque unterzeichnet und unterst\u00fctzt die folgenden verschiedenen Stellungnahmen mit: .<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":4040,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[68,169],"class_list":{"0":"post-4057","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-news-von-procirque","8":"tag-suisseculture","9":"tag-coronavirus-de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4057\/"}],"collection":[{"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/"}],"about":[{"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post\/"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1\/"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments\/?post=4057"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4057\/revisions\/"}],"predecessor-version":[{"id":4058,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4057\/revisions\/4058\/"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4040\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/?parent=4057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories\/?post=4057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/procirque.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags\/?post=4057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}